Sparkassen-Finanzgruppe Saar: Startklar für die neue Altersvorsorge – Wunsch nach Wohneigentum ungebrochen

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Saarbrücken, 9. Oktober 2026 – Auch in einem wirtschaftlich herausfordernden Umfeld ist die Sparkassen-Finanzgruppe Saar ein verlässlicher Partner für die Menschen und die Wirtschaft im Saarland. Als größter Finanzdienstleister im Land begleitet die Gruppe mit den sechs saarländischen Sparkassen, der SaarLB, der LBS Saar und den SAARLAND Versicherungen ihre Kund:innen ganzheitlich und aus einer Hand – bei der Vorsorge ebenso wie beim Wohnen. Im Mittelpunkt der diesjährigen Verbund-Pressekonferenz stehen die Angebote der Gruppe im Zuge der Altersvorsorgereform und der Frühstart-Rente sowie die aktuellen Entwicklungen im Immobiliengeschäft.

„Viele Menschen fragen sich: Wie sorge ich fürs Alter vor? Und wie erfülle ich mir den Traum vom eigenen Zuhause? Genau hier sind wir gefragt. Seit über 200 Jahren ist es Auftrag unserer Sparkassen, breiten Bevölkerungsschichten finanzielle Absicherung und Altersvorsorge zu ermöglichen – direkt vor Ort im Saarland. Und hier bei uns gehört beides eng zusammen“, erklärt Cornelia Hoffmann-Bethscheider, Präsidentin des Sparkassenverbandes Saar.

Altersvorsorgereform: Vorsorge für mehr Menschen
Am 1. Januar 2027startet die neue staatlich geförderte private Altersvorsorge, die Bundestag und Bundesrat im Frühjahr mit dem Altersvorsorgereformgesetz beschlossen haben. Sie löst für neue Verträge die Riester-Rente ab: Heute sorgen knapp 15 Millionen Menschen mit einem Riester-Vertrag vor, künftig sind rund 40 Millionen grundsätzlich förderberechtigt, erstmals auch viele Selbstständige und Freiberufler:innen. „Die Reform ist die größte seit Einführung der Riester-Rente vor über 20 Jahren, und wir begrüßen sie ausdrücklich. Vorsorge wird einfacher, flexibler und günstiger. So können deutlich mehr Menschen ihre gesetzliche Rente sinnvoll ergänzen“, so Hoffmann-Bethscheider.

Das Gesetz macht die Förderung einfacher: Sie richtet sich künftig direkt nach dem eigenen Beitrag, die einkommensabhängige Berechnung des Mindesteigenbeitrags entfällt. Die Anlage wird flexibler: Statt der bisher vorgeschriebenen vollen Beitragsgarantie stehen Produkte mit 80 oder 100 Prozent Garantie und ein Altersvorsorgedepot ohne Garantie zur Wahl. Ohne Garantie kann stärker in Aktien und Fonds investiert werden – mit höheren Renditechancen, aber auch stärkeren Schwankungen. Zudem wird der Anbieterwechsel leichter. Günstiger wird die Vorsorge, weil die Kosten im Standarddepot niedrig sind.

Gefördert wird ab einem Eigenbeitrag von 120 Euro im Jahr: Auf die ersten 30 Euro im Monat zahlt der Staat 50 Cent je Euro, auf jeden weiteren Euro bis 150 Euro im Monat 25 Cent. Wer 150 Euro im Monat spart, erhält so die volle Förderung von 540 Euro im Jahr. Dazu kommen bis zu 300 Euro im Jahr je Kind sowie einmalig 200 Euro Berufseinsteigerbonus für alle, die vor dem 25. Geburtstag beginnen. Ein Rechenbeispiel: Wer 30 Jahre lang 150 Euro im Monat spart, zahlt 54.000 Euro ein und erhält 16.200 Euro Zulagen. Bei einer angenommenen Wertentwicklung von 4,5 Prozent pro Jahr können daraus rund 142.000 Euro werden. Das tatsächliche Ergebnis hängt vor allem von Wertentwicklung, Kosten und Besteuerung ab.

Frühstart-Rente: Startkapital für die nächste Generation
Die Sparkassen-Finanzgruppe Saar befürwortet die geplante Einführung der Frühstart-Rente, über die derzeit der Bundestag berät. Vorgesehen ist, dass der Staat für Kinder von 6 bis 18 Jahren 10 Euro im Monat einzahlt, beginnend mit dem Geburtsjahrgang 2020. Das Geld bleibt angelegt, kann weiter wachsen und wird frühestens mit 65 ausgezahlt. Eltern, Großeltern oder andere Personen können zusätzlich vorsorgen: Schon heute ist das mit einem Kinderdepot bei den saarländischen Sparkassen möglich, ab 2027 sollen zudem private Zuzahlungen in den zertifizierten Frühstart-Vertrag möglich sein. Laut einer Modellrechnung des Bundesfinanzministeriums können allein aus der staatlichen Förderung bei einer angenommenen Wertentwicklung von 7 Prozent pro Jahr bis zum 65. Lebensjahr rund 53.000 Euro werden, mit 20 Euro zusätzlich im Monat rund 160.000 Euro.

„Die Frühstart-Rente ist mir ein Herzensanliegen. Kinder und Jugendliche, finanzielle Bildung, Befähigung und Teilhabe sind uns besonders wichtig. Altersvorsorge soll nicht erst mit dem ersten Gehalt beginnen und nicht vom Geldbeutel der Eltern abhängen. So sammeln Familien früh Erfahrung mit dem Kapitalmarkt und mit langfristigem Sparen. Wer früh anfängt, kann das meiste aus der staatlichen Förderung herausholen“, betont Hoffmann-Bethscheider.

Startklar: Ganzheitliche Beratung aus einer Hand
Die saarländischen Sparkassen sind zentrale Anlaufstellen, die Finanzgruppe deckt insgesamt die ganze Bandbreite ab: Altersvorsorgedepots gemeinsam mit der DekaBank, vom kostengünstigen Standarddepot bis zur individuell beratenen Kapitalanlage. Mit den SAARLAND Versicherungen gibt es geförderte Verträge mit 80 oder 100 Prozent Beitragsgarantie und der Möglichkeit einer lebenslangen Rente. Mit einem geförderten Altersvorsorge-Bausparvertrag der LBS Saar lassen sich Eigenkapital fürs eigene Zuhause aufbauen und ein Darlehenszins sichern.

„Am 1. Januar 2027 geht es los, und wir sind startklar. Unsere Kundinnen und Kunden können auch digital abschließen. Wer Beratung wünscht, spricht mit unseren geschulten Beraterinnen und Beratern, in der Filiale oder per Video. Schon jetzt lässt sich klären, wie viel man sparen möchte und wie viel Sicherheit man braucht. Mein Rat: Jetzt informieren, im Januar starten“, erläutert Frank Saar, Landesobmann der saarländischen Sparkassen und Vorstandsvorsitzender der Sparkasse Saarbrücken.

Bestehende Riester-Verträge genießen Bestandsschutz und können wie bisher fortgeführt werden. Ein Wechsel in das neue Fördersystem ist freiwillig und an keine Frist gebunden. Wer im Laufe des Jahres 2027 wechselt, erhält die neue Förderung für das gesamte Beitragsjahr 2027. Ein vollzogener Wechsel ist allerdings endgültig.

„Ein Wechsel kann in vielen Fällen sinnvoll sein, aber nicht in allen. Es kommt auf Alter, Anlagehorizont und die persönliche Situation an. Deshalb ist Beratung so wichtig“, so Hoffmann-Bethscheider. Die Sparkassen-Finanzgruppe Saar berate ganzheitlich, schaue auf die gesamte finanzielle Situation und finde den passenden Weg, ob Depot, Absicherung oder Wohneigentum. „Laut einer aktuellen Marktstudie wünschen sich 82 Prozent der Interessierten am Altersvorsorgedepot Beratung, gleichzeitig sind 88 Prozent offen für digitale oder hybride Wege. Deshalb verbinden wir beides“, ergänzt die Präsidentin.

Wohnen im Saarland: Bestandsimmobilien und Modernisierung im Fokus
Im Saarland ist Wohneigentum für viele Menschen traditionell ein wichtiger Teil der Altersvorsorge. Das Land zählt zu den Bundesländern mit der höchsten Eigentümerquote, der Wunsch nach den eigenen vier Wänden ist ungebrochen. Der Immobilienmarkt ist dabei vor allem ein Bestandsmarkt: Nach Zahlen der LBS Saar betreffen rund 90 Prozent der Käufe Bestandsimmobilien, mehr als zwei Drittel der gekauften Gebäude wurden vor 1980 errichtet. Je nach Region liegen bis zu 77 Prozent der angebotenen Immobilien in den Energieeffizienzklassen F bis H, den drei niedrigsten Klassen.

Die Sparkassen-Finanzgruppe Saar unterstützt die Menschen deshalb gezielt bei der energetischen Modernisierung: Die Sparkassen bieten eine eigene Energieberatung an oder arbeiten mit einem Netzwerk aus Energieberatungen zusammen und vermitteln Kontakte zu Fachleuten aus Gutachten, Architektur und Planung. Die LBS Saar bündelt zudem in einem Netzwerk Handwerksbetriebe und Energieberatungen.

„Im Saarland heißt es immer öfter: kaufen und modernisieren. Deshalb denken wir Kaufpreis und Modernisierung von Anfang an zusammen und binden Fördermittel von Bund und Land direkt in die Finanzierung ein. Mit ‚rudi – rund um die Immobilie‘ begleiten wir unsere Kundinnen und Kunden schon ab dem ersten Klick: Immobilie suchen, Wert einschätzen, Modernisierung planen, Finanzierung vorbereiten. Das Digitale ist dabei der Einstieg, nicht der Ersatz für das persönliche Gespräch“, so Landesobmann Saar. Er rät, sich früh beraten zu lassen, am besten schon vor dem Kaufvertrag, und den Energieausweis genau anzuschauen, denn dieser zeigt, wo Modernisierung ansteht.

Neubau, Immobiliengeschäft und Wohnraumförderung
Im Neubau steigt die Zahl der Genehmigungen wieder: Nach Angaben des Statistischen Amts Saarland wurden 2025 rund 430 Wohngebäude genehmigt, nach rund 280 im Jahr 2024 und rund 1.000 im Jahr 2020. Das frühere Niveau ist noch lange nicht erreicht, die Entwicklung geht aber wieder in die richtige Richtung.

Die saarländischen Sparkassen haben bis zum 31. August 2026 rund 720 Millionen Euro an Immobiliendarlehen für Bestand und Neubau zugesagt, weitere rund 350 Millionen Euro sind bewilligt, aber noch nicht abgerufen. Es gibt also Nachfrage und Finanzierungsbereitschaft, ein Teil der Vorhaben wartet aber noch auf die Umsetzung.

Für den Wohnungsbau hat das Land mit Förderprogrammen, zusätzlichen Mitteln bis 2029 und einfacheren Bauvorschriften wichtige Weichen gestellt. „Diesen Weg des Landes unterstützen wir ausdrücklich. Darüber haben wir auch bei unserem Kommunalforum Ende April gesprochen“, so Hoffmann-Bethscheider.

Vorsorge und Wohnen zusammengedacht
Bei der Altersvorsorge bietet die Sparkassen-Finanzgruppe Saar die ganze Bandbreite, vom Altersvorsorgedepot über abgesicherte Lösungen bis zur Vorsorge für die eigenen vier Wände. Beim Wohnen begleitet sie die Menschen über den gesamten Weg: beim Kauf, bei der Modernisierung, beim Neubau und mit der passenden Finanzierung – persönlich vor Ort, digital oder per Video. „Unser Anspruch ist dabei immer derselbe: ganzheitlich beraten, passende Lösungen finden und verlässlich an der Seite der Menschen im Saarland stehen“, fasst Hoffmann-Bethscheider zusammen.

SaarLB: Infrastruktur finanzieren, Transformation begleiten, Immobilienmärkte im Blick
Die SaarLB legte den Fokus bei der diesjährigen Verbund-Pressekonferenz auf die Finanzierung von Infrastruktur und auf die Entwicklung der Immobilienmärkte in Deutschland und Frankreich. Gerade im Zusammenhang mit der Altersvorsorgereform wird deutlich, wie eng private Vorsorge, öffentliche Investitionen und wirtschaftliche Stabilität miteinander verbunden sind. Eine leistungsfähige Infrastruktur ist ein zentraler Standortfaktor für Kommunen, Unternehmen sowie Bürgerinnen und Bürger – und damit zugleich eine wichtige Grundlage für nachhaltiges Wachstum, Wettbewerbsfähigkeit und langfristige Zukunftssicherung.

Als Landesbank mit deutsch-französischer Ausrichtung begleitet die SaarLB seit vielen Jahren Kommunen und kommunalnahe Unternehmen bei der Finanzierung zentraler Zukunftsaufgaben. Im ersten Halbjahr lag ihr Neugeschäftsvolumen im Segment der Kommunalkunden bei 288 Millionen Euro – eine Steigerung um 40 Millionen Euro zum Vergleichszeitraum 2025.

Dazu zählen Investitionen in Energie, Verkehr, Bildung, Gesundheitsversorgung und die kommunale Daseinsvorsorge. Gerade in Zeiten tiefgreifender Transformation braucht es verlässliche und tragfähige Finanzierungslösungen, damit notwendige Investitionen nicht aufgeschoben werden. Denn leistungsfähige Städte und Gemeinden sind eine wesentliche Voraussetzung dafür, dass Menschen Vertrauen in die Zukunft entwickeln, Vermögen aufbauen und private Vorsorge erfolgreich gestalten können.

Zugleich betrachtet die SaarLB die aktuelle Situation an den Immobilienmärkten in Deutschland und Frankreich. Im Immobiliensegment lag ihr Neugeschäftsvolumen im ersten Halbjahr bei 349 Millionen Euro (Vergleichswert 2025: 187 Millionen Euro).

Nach den Verwerfungen infolge gestiegener Zinsen, höherer Baukosten und wirtschaftlicher Unsicherheiten zeigen sich die Märkte weiterhin differenziert. In einzelnen Segmenten und Regionen sind erste Stabilisierungstendenzen erkennbar, zugleich bleiben die Rahmenbedingungen anspruchsvoll. Sowohl im Wohnungsbau als auch bei gewerblichen Immobilien besteht weiterhin Anpassungsdruck. Für die weitere Entwicklung wird entscheidend sein, wie sich Zinsniveau, Baukonjunktur, Investitionsbereitschaft und regulatorische Anforderungen entwickeln.

„Eine verlässliche Altersvorsorge braucht ein stabiles wirtschaftliches Umfeld. Dazu gehören leistungsfähige Kommunen, moderne Infrastruktur und ein Immobilienmarkt, der wieder mehr Planungssicherheit bietet. Wir als SaarLB sehen unsere Aufgabe darin, gerade in anspruchsvollen Zeiten tragfähige Finanzierungslösungen bereitzustellen und gemeinsam mit unseren Partnern Perspektiven für die Zukunft zu schaffen“, so Dr. Jochen Sutor, Vorsitzender des Vorstandes der SaarLB.

Mit ihrer regionalen Verankerung und ihrer grenzüberschreitenden Expertise leistet die SaarLB damit einen wichtigen Beitrag zur Zukunftsfähigkeit des Saarlandes und der Sparkassen-Finanzgruppe Saar.

LBS: Es ist wieder Bausparzeit – für Wohneigentum und Altersvorsorge

Mit dem Anstieg der Bauzinsen rückt der Bausparvertrag wieder stärker in den Mittelpunkt. Zu Jahresbeginn lagen die Zinsen für Baufinanzierungen noch bei rund 3,5 Prozent, inzwischen sind es 4,5 bis fast 5 Prozent. Aktuelle Bausparverträge bieten dagegen Darlehenszinsen von unter 3 Prozent – festgeschrieben für die gesamte Laufzeit. Gerade für junge Menschen und Familien wird die frühzeitige Zinssicherung damit wieder zu einem wichtigen Baustein auf dem Weg ins Wohneigentum.

Zusätzliche Bedeutung erhält das Bausparen durch die Reform der geförderten privaten Altersvorsorge. Sie verbindet Altersvorsorge noch stärker mit selbstgenutztem Wohneigentum: Gefördertes Kapital kann für die eigenen vier Wände eingesetzt werden, auch Tilgungsleistungen für eine selbstgenutzte Immobilie werden berücksichtigt. Damit kann Altersvorsorge bereits lange vor dem Renteneintritt einen konkreten Nutzen entfalten. Für sicherheitsorientierte Sparer:innen kommt hinzu: Im neuen System sind weiterhin Produkte mit 100-prozentiger Beitragsgarantie vorgesehen.

„Es ist wieder Bausparzeit. Wer heute einen Bausparvertrag abschließt, sichert sich den Zins für sein späteres Darlehen, und das unabhängig davon, was an den Märkten passiert. Bei 100.000 Euro machen zwei Prozentpunkte gut 160 Euro im Monat aus. Gleichzeitig stärkt die Altersvorsorgereform die Verbindung zwischen Vorsorge und Wohneigentum. Der Bausparvertrag bringt beides zusammen: Er hilft, Eigenkapital aufzubauen, sichert günstige Darlehenszinsen und schafft die Grundlage für die eigenen vier Wände. Er ist damit ein wichtiger Baustein der Altersvorsorge“, erklärt Sascha Matheis, Sprecher der Geschäftsleitung der LBS Landesbausparkasse Saar.

Gerade im Saarland ist diese Verbindung besonders relevant. Rund 90 Prozent der Immobilientransaktionen entfallen auf Bestandsobjekte. Viele Häuser stammen aus den 1950er- bis 1980er-Jahren und bringen entsprechenden Modernisierungsbedarf mit. Wer eine ältere Immobilie kauft, muss deshalb neben dem Kaufpreis häufig erhebliche Mittel für energetische Sanierung, eine neue Heizung oder den altersgerechten Umbau einplanen. Modernisierung wird damit zu einem zentralen Faktor des saarländischen Immobilienmarktes.

Der Bausparvertrag begleitet deshalb nicht nur den Weg ins Eigenheim, sondern kann auch dazu beitragen, dessen Wert langfristig zu erhalten. „Der Bausparvertrag ist die Krankenversicherung fürs Haus. Denn die eigene Immobilie braucht über die Jahre Pflege und Investitionen. Wer dafür früh vorsorgt, bleibt handlungsfähig. Und wer im Alter mietfrei wohnt, entlastet gleichzeitig sein Haushaltsbudget“, fasst Matheis zusammen.

SAARLAND Versicherungen: Persönliche Vorsorge und zeitgemäßer Schutz fürs Eigenheim

Die SAARLAND Versicherungen begleiten die Menschen im Saarland bei zwei zentralen Fragen ihrer finanziellen Absicherung: Wie sorge ich verlässlich für das Alter vor – und wie schütze ich mein Zuhause so, dass der Versicherungsschutz auch zu den heutigen Anforderungen passt?

Dabei steht für die SAARLAND Versicherungen die persönliche Beratung im Mittelpunkt. Denn sowohl bei der Altersvorsorge als auch bei der Absicherung einer Immobilie gibt es immer weniger Standardfälle und immer mehr individuelle Entscheidungen.

Mit der Reform der privaten Altersvorsorge entstehen künftig zusätzliche Möglichkeiten, Vorsorge stärker an der persönlichen Lebenssituation auszurichten. Aus Sicht der SAARLAND Versicherungen macht diese größere Auswahl gute Beratung nicht weniger, sondern noch wichtiger.

„Alter, Lebenssituation, persönliche Ziele und das eigene Sicherheitsbedürfnis sind entscheidend dafür, wie ein sinnvoller Vorsorgeplan aussehen kann. Es geht nicht darum, eine Lösung von der Stange zu verkaufen, sondern gemeinsam mit unseren Kundinnen und Kunden den passenden Weg zu finden“, so Dr. Dirk Hermann, Vorstandsvorsitzender der SAARLAND Versicherungen.

Versicherungslösungen können dabei weiterhin besondere Stärken ausspielen: Sie können Chancen am Kapitalmarkt mit Sicherheit und Garantien verbinden und zugleich eine lebenslange Versorgung ermöglichen.

„Altersvorsorge endet für uns nicht beim Sparen. Es geht darum, aus dem aufgebauten Vermögen Sicherheit und eine verlässliche Versorgung für das ganze Leben zu schaffen“, so Hermann.

Die persönliche Beratung erfolgt dabei vor Ort im Saarland – gemeinsam mit den Sparkassen sowie über die eigenen Agenturen der SAARLAND Versicherungen. So können die neuen Möglichkeiten individuell eingeordnet und mit der persönlichen Finanz- und Lebenssituation der Kund:innen verbunden werden.

75 Jahre Erfahrung rund um die Absicherung des eigenen Zuhauses

Auch bei der Absicherung von Immobilien steht die individuelle Situation im Mittelpunkt. Im Jahr ihres 75-jährigen Bestehens blicken die SAARLAND Versicherungen auf rund drei Generationen Erfahrung bei der Absicherung von Wohngebäuden im Saarland zurück.

„Unser Anspruch ist es, für die Menschen im Saarland der Ansprechpartner rund um die Absicherung ihrer Immobilie zu sein. In 75 Jahren haben sich Häuser, Technik und Risiken erheblich verändert. Deshalb entwickeln wir unseren Versicherungsschutz und unsere Beratung kontinuierlich weiter und greifen neue Risiken und veränderte Lebenssituationen frühzeitig auf“, so Hermann.

Photovoltaikanlagen, Wärmepumpen, Wallboxen und moderne Haustechnik verändern heute Ausstattung und Wert vieler Gebäude. Gleichzeitig spielen gerade im Saarland Bestandsimmobilien eine wichtige Rolle. Häuser werden innerhalb von Familien weitergegeben, modernisiert, energetisch saniert und an die Bedürfnisse der nächsten Generation angepasst.

Damit verändert sich häufig auch der Absicherungsbedarf. Die SAARLAND Versicherungen empfehlen deshalb, den Versicherungsschutz nicht erst nach Abschluss einer Modernisierung zu überprüfen. Bereits vor größeren Umbau- oder Sanierungsmaßnahmen sollte im Beratungsgespräch geklärt werden, welcher Schutz während der Bauphase erforderlich ist und ob beispielsweise Bauleistungs- oder Haftungsrisiken ausreichend berücksichtigt sind.

Nach Abschluss der Arbeiten sollte erneut geprüft werden, ob die Wohngebäudeversicherung noch zur tatsächlichen Ausstattung und zum Wert der Immobilie passt.

„Wer eine Immobilie übernimmt, saniert oder technisch weiterentwickelt, sollte den Versicherungsschutz von Anfang an mitdenken. Guter Versicherungsschutz muss sich mit dem Gebäude und den Lebensumständen der Menschen weiterentwickeln“, betont Hermann.

 

Geschäftsentwicklung der Sparkassen bis Ende August 2026

Auch in einem verhaltenen konjunkturellen Umfeld haben sich die saarländischen Sparkassen bis Ende August 2026 stabil entwickelt. Ihre zusammengefasste Bilanzsumme lag zum 31. August bei 21,1 Milliarden Euro. Der Bestand an Kundenkrediten stieg seit Jahresbeginn um 0,8 Prozent auf 15,1 Milliarden Euro. Neue Kredite wurden in Höhe von 1,55 Milliarden Euro zugesagt, ein Plus von 1,5 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Deutlich zugelegt hat das Wertpapiergeschäft: Der Nettoabsatz an Kund:innen stieg um 32,9 Prozent auf 305,4 Millionen Euro, der Wertpapierumsatz um 6,4 Prozent auf 2,28 Milliarden Euro.