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Geld anlegen und Gutes tun - Mit Mikrofinanz mittellosen Menschen eine Einkommensperspektive geben und von stabilen Erträgen profitieren

Gut zwei Drittel der Weltbevölkerung sind von Finanzdienstleistungen ausgeschlossen. Einkommensschwache Menschen verfügen meist über keinerlei Sicherheiten und haben somit auch keine Chancen, einen Kredit aufzunehmen, Geld anzusparen oder für die Zukunft vorzusorgen. Genau an diesem Punkt können Mikrokredite helfen.

Mit Krediten aus der Armut – das ist seit Jahrzehnten die Idee hinter der Mikrofinanz. Schließlich reichen in vielen Schwellenländern oft schon ein paar hundert Euro für den Kauf eines kleinen Stückes Land, einer simplen Nähmaschine oder eines Marktstandes. Bauern, Händler und vor allem viele Frauen profitieren von dem System. Die vergleichsweise geringen Investitionen verschaffen mittellosen Menschen in armen Ländern die Chance auf ein höheres Einkommen.

Über die Sparkasse Saarbrücken können interessierte Anleger mitwirken. Denn für das Kreditinstitut sind Produkte mit nachhaltigem Charakter ein wichtiges Kriterium, eine positive Wirkung im Sinne einer nachhaltigen Entwicklung zu erzielen. „Wir verfügen über weitläufige Erfahrungen im Bereich Mikrofinanz und haben seit vielen Jahren Partnerschaften mit anerkannten Marktführern, wie der C-QUADRAT Deutschland GmbH, in diesem Bereich aufgebaut“, erklärt Uwe Kuntz, stellvertretender Vorstandsvorsitzender der Sparkasse Saarbrücken.

Zudem sei die Bereitstellung von Kapital für Mikrounternehmer ein wesentlicher Bestandteil der Unternehmer orientierten Kultur und Geschichte des Saarbrücker Geldinstituts. „Deshalb sind wir stolz auf den Beitrag, den wir bei der Verknüpfung des unteren mit dem oberen Ende der Vermögenspyramide leisten“, ergänzt Kuntz.

Wer sich an einem Mikrofinanzfonds beteiligt, sichert sich nicht nur finanzielle Ertragschancen, sondern kann mit seinem Geld auch noch Gutes im Sinne von Social Impact Investing bewirken. Anleger bekommen also neben finanziellen Erträgen zusätzlich eine soziale Rendite. Wohl auch aus diesem Grund konnten die verfügbaren Fonds in den vergangenen Jahren zunehmend Geld anziehen.

„Für uns ist Social Impact Investing ein wichtiger Bestandteil in der Anlageberatung, um unseren Kunden den Zugang zu nachhaltigen und sozialen Investments zu ermöglichen, versichert der stellvertretende Vorstandschef der größten saarländischen Sparkasse. Denn Mikrofinanz verbessere die lokale Entwicklung sinnvoll und beeinflusse ganze Volkswirtschaften. „Investitionen in Mikrofinanz leisten so einen wichtigen Beitrag zu Armutsbekämpfung“, begründet Kuntz das Engagement seines Hauses für das Mikrofinanzkonzept.

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