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Niemals eine PIN oder TAN weitergeben

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Aktuell kommt es im Zusammenhang mit Online-Banking verstärkt zu telefonischen Betrugsversuchen. Dabei gehen die Kriminellen sehr professionell vor. „Die Telefonnummer im Display erweckt den Eindruck, dass jemand aus unseren Instituten anruft, das ist jedoch ein technischer Trick“, erklärt Cornelia Hoffmann-Bethscheider, die Präsidentin des Sparkassenverbandes Saar.

Meist rufen die Betrüger am Wochenende oder außerhalb der Öffnungszeiten an. Die Anrufer geben sich als Sparkassenmitarbeiter, Polizeibeamter oder Supportmitarbeiter eines Softwareherstellers aus. Auf diesem Weg wollen sie Zugangs-, Kunden- oder Kontodaten ausspionieren. Die Anrufer geben an, den Online-Zugang sicherer zu machen oder Corona-bedingt Anpassungen vornehmen zu müssen. Hierzu fragen sie nach geheimen Daten wie beispielsweise den Zugangsdaten fürs Online-Banking, der PIN oder der TAN.

„Die Kundinnen und Kunden dürfen auf keinen Fall vertrauliche Daten weitergeben. Sparkassenmitarbeiter fragen niemals am Telefon nach einer PIN oder TAN.“, warnt die Verbandspräsidentin. Telefonate dieser Art sollten umgehend beendet und im Zweifel die Sparkasse kontaktiert werden.

Mit modernster Technik macht die Sparkassen-Finanzgruppe ihr Online- und Mobile-Banking sicher. Es sind noch keine erfolgreichen Angriffe auf ein derart ausgestattetes System bekannt geworden. Daher ist es so wichtig, dass nicht durch eigenes Verschulden, wie die Weitergabe von PIN oder TAN, fremden Personen Kontozugriff gewährt wird.

 

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