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Sparkassen-Finanzgruppe Saar bleibt auch 2018 Partner der Region

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"2018 war wieder ein Jahr voller Umbrüche und Veränderungen. Das kommende Jahr 2019 verspricht nicht weniger aufregend zu werden, denn die politische und gesellschaftliche Lage wird sich wohl kaum beruhigen, das Tempo kaum geringer werden. Dabei stelle ich in Gesprächen mit den Menschen oft fest, dass in diesem Umfeld Verlässlichkeit ein hohes Gut ist.", resümiert Cornelia Hoffmann-Bethscheider das sich dem Ende neigende Jahr. Umso wichtiger sei es, dass die Sparkassen-Finanzgruppe weiterhin für Verlässlichkeit stehe und ihrer regionalen Verantwortung gerecht werde – einerseits als einer der größten regionalen Arbeitgeber, aber auch als Förderer von Kunst, Kultur und Sport. Denn auch 2018 wurden wieder etwa 6 Millionen Euro an Vereine, Museen und viele weitere Einrichtungen ausgezahlt.

Einen besonderen Schwerpunkt in der Kundenansprache legten die Sparkassen 2018 auf Frauen und deren besondere Lage bei der Altersvorsorge. "Frauen beziehen in Deutschland im Schnitt 45 Prozent weniger gesetzliche Rente als Männer. Diese Lücke zwischen der Rente von Männern und Frauen wird uns auch in Zukunft beschäftigen, denn jüngere Frauen erwerben noch immer geringere Ansprüche in der gesetzlichen Rente als ihre männlichen Altersgenossen. Hauptursachen sind Gehaltsunterschiede, Kindererziehungszeiten und eine hohe Teilzeitquote.", fasst Frau Hoffmann-Bethscheider die Problemlage zusammen.

Frauen, so stellte eine große Studie im Auftrag des Sparkassenverbands fest, sind beim Vermögensaufbau zudem deutlich vorsichtiger als Männer. Für 48 Prozent von ihnen ist Sicherheit das wichtigste Kriterium bei der Auswahl der Geldanlage – bei Männern liegt dieser Anteil nur bei 41 Prozent. Frauen wünschen sich zudem flexiblere Anlageformen. Dafür ist ihnen Rendite nicht so wichtig. "Um die richtige Balance zwischen dem Sicherheitsbedürfnis und angemessenem Ertrag zu erzielen, ist es wünschenswert, dass gerade die Frauen das Beratungsangebot der Sparkassen verstärkt in Anspruch nehmen. Denn nur im persönlichen Gespräch lässt sich klären, welche Geldanlage ihren Bedürfnissen gerecht wird.", fasst Frau Hoffmann-Bethscheider die Ergebnisse der Studie und die speziellen Bedürfnisse dieser Kundengruppe zusammen.

Es bleibt festzuhalten, dass die private Altersvorsorge auch 2019 für Männer und Frauen ein wichtiger Bestandteil der Rentenplanung sein sollte. Im aktuellen Zinsumfeld bleiben Sparer weiterhin die Verlierer der EZB-Politik. Ihr Geld wird faktisch entwertet. Die Politik sollte neben der erfolgreichen Einführung des Betriebsrentenstärkungsgesetzes über weitere Anreize und Entlastungen für Sparer, wie beispielsweise die Anpassung der Einkommensgrenzen für Vermögenswirksame Leistungen im Rahmen des 5. Vermögensbildungsgesetzes, diskutieren. Diese Einkommensgrenzen wurden seit 1998 nicht mehr angepasst, weshalb viele Sparer inzwischen aus der Förderung fallen.