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Sparkassen-Finanzgruppe Saar ist erster Partner des saarländischen Mittelstandes

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Saarbrücken, 12. September 2019. Der Mittelstand bildet das Rückgrat der deutschen Wirtschaft und auch im Saarland sind es viele kleine und mittlere Unternehmen (KMUs), die Beschäftigung und Wohlstand sichern. Die Sparkassen verstehen sich im Verbund mit der SaarLB, der LBS Saar und den SAARLAND Versicherungen als Partner des Mittelstandes. Sie unterstützen als regional ausgerichtete Gruppe die saarländischen Unternehmen in allen finanziellen Fragen.

Sparkassen: Marktführer im Mittelstandsgeschäft

Die vergangenen zehn Jahre waren für die deutsche Wirtschaft eine außergewöhnliche Dekade. Das Brutto­inlands­produkt, das den Gesamtwert aller hergestellten Güter und aller Dienstleistungen angibt, wuchs zwischen 2009 und 2018 um 37 Prozent. Von diesem Erfolg profitierten alle: die Unternehmen, die Beschäftigten und nicht zuletzt die Experten im Bereich der Mittel­stands­finanzierung – die Sparkassen.

2018 war für die saarländischen Sparkassen im Firmenkunden­geschäft ein Rekordjahr – die Kreditbestände wuchsen auf 5,33 Mrd. Euro an. Mit einem Marktanteil von 37 Prozent waren die Sparkassen unangefochtener Marktführer. „Im ersten Halbjahr 2019 lagen die Neuausleihungen an Unternehmen und Selbständige mit 473,5 Mio. Euro noch einmal 4,8 Prozent über dem vergleichbaren Vorjahresniveau. Dabei verzeichneten alle saarländischen Sparkassen ein Wachstum ihrer Kreditbestände. Darin spiegelt sich das hohe gegenseitige Vertrauen zwischen Unternehmen und Sparkassen wider“, erläutert Cornelia Hoffmann-Bethscheider, Präsidentin des Sparkassenverbandes Saar.

Hans-Werner Sander, Vorstandsvorsitzender der Sparkasse Saarbrücken und Landesobmann der saarländischen Sparkassen führt dazu aus: „Im Verlauf des Jahres 2019 wuchsen die Kreditbestände im Firmenkundengeschäft weiter auf nunmehr 5,58 Mrd. Euro an. Ein maßgeblicher Wachstumstreiber war die Kreditnachfrage kleiner und mittelständischer Unternehmen. Bei der Finanzierung des Handwerks erreichen die saarländischen Sparkassen einen Marktanteil von 86 Prozent. Das ist ein sehr hoher Wert, der unsere besondere Nähe zum Handwerk belegt.“

Kritik üben Hoffmann-Bethscheider und Sander an der Geldpolitik der Europäischen Zentralbank (EZB). „Die Sparkassen haben den expansiven Impuls der EZB umgesetzt und mehr Geld an KMUs verliehen als je zuvor. Damit sind sie ihrem Auftrag in hervorragender Weise nachgekommen. Gleichzeitig leiden die Sparkassen und ihre Einlagenkunden am Negativzins und an den Folgen der Anleihekaufprogramme der EZB“, merkt Hoffmann-Bethscheider an. Sander verweist auf die negativen Effekte, die durch die europäische Geldpolitik entstehen: „Die Politik der EZB geht zu sehr zu Lasten der Zukunft. Der Vermögensaufbau durch Sparen, ein wichtiger Erfolgsfaktor des deutschen Wirtschaftsmodells, wird behindert. Das betrifft den Kleinsparer, der für seine Sparleistung nicht mehr belohnt wird und der seine Altersvorsorge nur noch schwer gestalten kann. Es betrifft aber auch gesellschaftlich wichtige Institutionen wie zum Beispiel Stiftungen, die im aktuellen Zinsumfeld kaum noch Ausschüttungen leisten können.“

SaarLB: Erweitertes Angebot für den Mittelstand

Beim regionalen Firmenkundengeschäft fokussiert sich die SaarLB traditionell erfolgreich auf die Betreuung mittelständischer Kunden. Dabei bietet die Bank hierfür an den spezifischen Bedarf angepasste Produkte: Finanzierung, Außenhandel, Zins- und Währungsmanagement sowie Vermögensanlage.

„Das Geschäft mit unseren Kunden in Deutschland und Frankreich aus den Bereichen Immobilien, Firmenkunden und Projektfinanzierungen genauso wie mit Kommunalkunden in Deutschland und Frankreich ist im ersten Halbjahr sehr gut gelaufen, mit einem Neugeschäft von wiederum über 1 Mrd. Euro“, erläutert der SaarLB-Vorstandsvorsitzende Dr. Thomas Bretzger im Rahmen der diesjährigen Verbund-Pressekonferenz der Sparkassen-Finanzgruppe Saar.

Die SaarLB hat das Angebot für grenzüberschreitende Kunden erweitert, durch den von der Bank initiierten Pôle Franco-Allemand als Forum rund um Investitionen in Deutschland und Frankreich. Gut gestartet ist auch das Kompetenzcenter Kommunalnahe Unternehmen, ebenso wie der im März 2019 eröffnete Vertriebsstandort der Bank in Trier.

„Kompetenz und Nähe zum Kunden sind für uns, neben dem passgenauen Angebot, das Entscheidende. Dadurch können wir unsere genaue Kenntnis des Kundengeschäfts mit einer optimalen Betreuung verbinden“, sagt der SaarLB-Vorstandsvorsitzende.

LBS: Umfassend betreut bei Vermarktung, Bewertung und Verwaltung von Gewerbeimmobilien

Märkte wandeln sich heute schneller denn je. Damit ändern sich auch die Anforderungen, die an überwiegend gewerblich genutzte Immobilien gestellt werden. In dieser Situation sind lokale und überregionale Marktkenntnisse gefragt, um Leerständen vorzubeugen oder aktiv darauf zu reagieren. „Risiken aufgrund sich verändernder Marktbedingungen frühzeitig erkennen und ihnen mit Ideen und neuen Konzepten begegnen – das ist Aufgabe und Schwerpunkt unserer Gewerbespezialisten der LBS Immobilien GmbH Saar. Auch wenn es um die Realisierung von Neubauprojekten geht, kennen sie Trends und Erwartungen, die sowohl bei der Planung, als auch bei der zukünftigen Mieter- oder Käuferansprache von besonderem Nutzen sein werden“, so Michael Wegner, Sprecher der Geschäftsleitung der LBS Landesbausparkasse Saar.

Flexibel und zinssicher mit LBS-Bausparen finanzieren

Der Einsatz eines LBS-Bausparvertrages kann auch bei einer gewerblichen Finanzierung eine sichere und flexible Alternative sein. „Zinssicherheit entsteht dabei über den kompletten Finanzierungszeitraum. Unternehmen können so die volle Flexibilität des Bausparens nutzen“, so Wegner. Mögliche Finanzierungsprojekte können Alten- und Pflegeheime, soziale Einrichtungen oder Sportanlagen sein. Auch bei überwiegend zu Wohnzwecken genutzten Gebäuden kann die Einbeziehung eines Bausparvertrages attraktiv sein. Er kann beispielsweise von Handwerksbetrieben und Ladeneigentümern zur Finanzierung, Entschuldung oder Modernisierung genutzt werden. Voraussetzung ist hier allerdings, dass das Gebäude zu mehr als 50 Prozent der Nutzfläche dem Wohnen dient.

SAARLAND Versicherungen: Das betriebliche Gesamtversorgungssystem. Eine Win-win-Situation für Unternehmen und Mitarbeiter

Der demographische Wandel und der damit verbundene Fachkräftemangel stellen Unternehmen im Saarland zunehmend vor große Herausforderungen. Dabei wird es immer schwieriger, qualifizierte und engagierte Mitarbeiter zu finden und diese langfristig an das Unternehmen zu binden. Daher sind innovative Vergütungsmodelle und Sozialleistungen, die den Nettolohn der Mitarbeiter optimieren und damit die Attraktivität des Unter­nehmens deutlich steigern, wichtiger denn je. Dies bietet die Möglichkeit, Mitarbeitern einen steuerlich geförderten Ver­sorgungs­lohn, ergänzend zum reinen Arbeitsentgelt, zu gewähren. Arbeitnehmer können somit zusätzlich motiviert werden und das Unternehmen profitiert von einer langfristigen Mitarbeiter­bindung. Das betriebliche Gesamtversorgungssystem umfasst die Bereiche betriebliche Altersvorsorge, betriebliche Unfall­versicherung sowie die betriebliche Krankenversicherung. Eine kompetente und zugleich individuelle Beratung steht bei jeder der genannten Absicherungsmöglichkeiten bei der SAARLAND im Mittelpunkt. Der Versicherer bietet alle drei Säulen dieses Konzeptes aus einer Hand an. Das Angebot von situativen Versicherungsprodukten über die S-App fördert zusätzlich die Vernetzung mit den Sparkassen.

Cyber-Versicherung: Wichtiger Schutz für kleine und mittelständische Unternehmen

Aktuelle Studien zeigen: In den letzten zwölf Monaten war fast jedes zweite deutsche Unternehmen von einem Cyber-Zwischenfall betroffen. Dies gilt für alle Branchen, für den Arzt ebenso wie für den Handwerker, die kleine Pension oder eine Spedition. „Was in der Vergangenheit die Feuerversicherung für Gebäude war, wird in der Zukunft die Cyber-Versicherung für die digitale Infrastruktur in Unternehmen sein“, erklärt Dr. Dirk Hermann, Vorstandsvorsitzender der SAARLAND Versicherungen. „Je abhängiger Unternehmen von der Technik sind, desto gravierender können die Folgen eines Hackerangriffs sein. Um sich langfristig vor den Folgen eines Cyberangriffs zu schützen ist eine Cyber-Versicherung unerlässlich.“