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Investmentteam „Limbach ftw.“ hat die beste Anlagestrategie

Saarpfalzgymnasium stellt den Landessieger

Saarbrücken, 14. März 2012

Im Saarpfalzgymnasium Homburg – der Schule des Landessiegers – wurden die zwölf erfolgreichsten Spielgruppen geehrt. Die Ehrung mit Überreichung der Preise und Urkunden übernahmen der Verbandspräsident und Schirmherr des Planspiels Börse Franz Josef Schumann, Landrat Clemens Lindemann, Oberbürgermeister Karlheinz Schöner und der stellvertretende Vorstandsvorsitzende der Kreissparkasse Saarpfalz, Ralph Marx.

Die zwei Schüler des Saarpfalzgymnasiums, Jerome Dietz und Annalena Brunk, nutzten die stark schwankenden Börsenkurse des vierten Quartals zu ihrem Vorteil und erzielten mit ihrer Strategie einen Depotgesamtwert von 59.891,88 Euro. Damit ließen sie im Saarland über 800 Schülerteams hinter sich und belegten europa-weit bei rund 40.000 Teams einen hervorragenden 34. Platz. Präsident Schumann zeigt sich beeindruckt vom Sieg der Schüler: „Seinen Depotwert um fast 20 Prozent zu steigern und das in Zeiten unruhiger Finanzmärkte und volatiler Börsenkurse verdient hohe Anerkennung.“
Der Zieleinlauf war wieder ganz schön spannend. Zweiter wurde das Team „The Boerse Job“ von der integrierten Gesamtschule Dillingen, betreut von der Kreissparkasse Saarlouis, mit 59.740,04 Euro. Platz drei ging an die ebenfalls von der Kreissparkasse Saarpfalz betreute Gruppe „No Risk No Fun“ vom Saarpfalz-gymnasium. Sie erreichten den stolzen Depotwert von 59.506,85 Euro. Auf die Plätze vier und fünf kamen „Die Börsen-Hunter“, KBBZ Merzig (Sparkasse Merzig-Wadern), mit 59.057,79 Euro und „Money Boys“, Gesamtschule Neunkirchen (Sparkasse Neun-kirchen), mit einem Depotgesamtwert von 56.418,27 Euro. Die ersten vier Teams lagen mit den Plätzen 34, 36, 43 und 53 auch europaweit weit vorne.

Nachhaltigkeit im Vordergrund

Eine besondere Wertung gab es für den Handel mit nachhaltigen Unternehmenswerten. Dieser Aspekt trägt dazu bei, wirtschaftliche Vorgänge und Handlungsweisen von Unternehmen zu bewerten. Ein Unternehmen kann demnach beurteilt werden, ob es zukunftsorientiert denkt und arbeitet. Wichtig dabei ist, dass Nachhaltigkeit nicht alleine eine ökologische Ausrichtung be-deutet. Ein Unternehmen kann langfristiges Denken auch in ökonomischer und sozialer Hinsicht beweisen. Die Teilnehmer lernten, sich mit ökonomischen Fragen kritisch auseinander zu setzen und daraus Entscheidungen für ihr Depot zu entwickeln. Eine Nachhaltigkeitsauswertung der Depots vermittelte die Bedeutung von nachhaltigem und langfristigem Anlageverhalten bei Wertpapieren.

In der Nachhaltigkeitswertung siegten „Die Bürofutzis“ vom CJD Jugenddorf Homburg mit einem Nachhaltigkeitsertrag von 8.289,54 Euro. Auf die nachfolgende Plätze kamen „Die Speku-lanten“, Johannes-Kepler-Gymnasium Lebach, mit 7.8707.03.20124,32 Euro, „TooGoodForYou“, Erweiterte Realschule II Saarlouis, 7.672,96 Euro, „Automobilkaufleute“, KBBZ Saarlouis, 7.482,29 Euro, „L-Team“, Johannes-Kepler-Gymnasium Lebach, 7.156,66 Euro, und „Allianz Börse GmbH“, BBZ Merzig mit 6.995,40 Euro. Diese Teams wurden betreut von den Kreissparkassen Saarpfalz und Saarlouis sowie von der Sparkasse Merzig-Wadern.

Die beste Auszubildendengruppe kommt in diesem Jahr von der Sparkasse Merzig-Wadern. Das Team „DAXFüchse“ erreichte mit einem Nachhaltigkeitsertrag von 9.661,71 Euro unter allen saar-ländischen Sparkassenauszubildenden den 1. Platz. Sie vertreten das Saarland bei der Bundessiegerehrung der Auszubildenden der deutschen Sparkassen in Stuttgart.
Hintergrund Planspiel Börse

Das Planspiel Börse ist für die saarländischen Sparkassen ein fester Bestandteil ihrer umfangreichen Veranstaltungspalette und in die wirtschaftspädagogische Unterstützung der Schulen integriert. Wenn jedes Jahr im Herbst das Planspiel Börse die Schüler auf spielerische Art und Weise motiviert, sich in einem europaweiten Wettbewerb mit den Themen Finanzen und Wirt-schaft zu beschäftigen, leisten die Sparkassen einen nachhaltigen Beitrag zur finanziellen Bildung.

Diese wirtschaftspädagogische Dimension der Börse haben die saarländischen Sparkassen früh genutzt, um mit den Schülern aller Schulgattungen die Abläufe an den Märkten spielerisch zu ver-deutlichen. Die teilnehmenden Jugendlichen schlossen sich auch 2011 wieder in Teams zusammen und erarbeiteten allein im Saar-land mit 802 Depots Strategien im Wertpapiergeschäft. Ziel war es, das fiktive Startkapital von 50.000 Euro signifikant zu erhöhen. Gemeinsam wurde dabei entschieden, welche der Wertpapiere die Erfolg versprechenden sind und wie lange sie im Depot gehalten werden sollen. Die Schüler erweitern damit ihr wirtschaftliches Grundwissen, lernen wie und wo man sich Informationen über Börse, Aktien und Unternehmen beschafft und wie diese zu be-werten sind.

In der Spielzeit vom 4. Oktober bis 14. Dezember 2011 wurden auf diese Weise von den Teams über eine Million Wertspapieraufträge mit einem Umsatzvolumen von 4,88 Milliarden Euro abgewickelt. Europas größtes Börsenspiel bleibt in seiner 29. Spielrunde wei-terhin auf hohem Niveau.

Die siegreichen Teams erhielten neben Urkunden auch Geldpreise bzw. DekaFonds-Anteile im Gesamtwert von 2.800 Euro. Zusätzlich bekamen die Schulen der fünf Hauptgewinner Anerkennungs-preise über 1.250 Euro.

 

 
Kreditvergabe der Sparkassen auf Rekordniveau

 Saarbrücken, 1. März 2012

 Sparkassen-Präsident Schumann: Basel III droht, Kredite an den Mittelstand zu verteuern

 Die Saar-Sparkassen haben im vergangenen Jahr ihre mittelständischen Firmenkunden mit den nötigen Finanzmitteln versorgt. Das betonte der Präsident des Saarländischen Sparkassenverbandes, Franz Josef Schumann, vor Journalisten in Saarbrücken.

Die gute Kreditversorgung an der Saar wird durch den Anstieg der Ausleihungen in 2011 belegt. Die Kreditzusagen an Unternehmen  und Selbstständige erreichten im abgelaufenen Jahr mit 727 Millionen Euro einen neuen Rekordwert. Der Kreditbestand erhöhte sich zum Jahresende ebenfalls auf einen neuen Höchststand, nämlich auf 3,88 Milliarden Euro, was im Jahresverlauf ein Plus von 3,4 Prozent bedeutet.
,,Eine Kreditklemme hat es nicht gegeben, und sie wird es auch in Zukunft nicht geben!", so Schumann. Grundlage dafür sei die gute Ausstattung der saarländischen Sparkassen mit Eigenkapital. Auf Basis der aktuellen Regeln könnten rein rechnerisch zusätzliche Firmenkredite von über vier Milliarden Euro ausgelegt werden.

Allerdings, so schränkte Schumann ein, könnte Basel III perspektivisch bei der Kreditvergabe zum Problem werden. Die Einbeziehung der regionalen Banken, also vornehmlich Sparkassen und Volksbanken, in die verschärften Anforderungen bei der Eigenkapital- und Liquiditätsausstattung sei nicht angemessen. Zumal die kleineren Kreditinstitute vor Ort mit der großen Finanzkrise nichts zu tun gehabt hätten. Was für die Großbanken vertretbar sei, könne für Sparkassen und Volksbanken als Kreditbremse wirken. Deshalb fordern die deutschen Sparkassen eine differenzierte Umsetzung der Basel-III Regeln. Insbesondere fordern sie eine Absenkung der Risikogewichte der Kredite für kleine und mittlere Unternehmen (KMU-Kredite)  und im Gegenzug eine stärkere Eigenkapitalunterlegung für Handelsgeschäfte.
Von einer pauschalen Erhöhung der Eigenkapital-anforderungen um fast ein Drittel - 10,5 Prozent statt bislang 8 Prozent - wäre auch das mittelständische Kreditgeschäft erheblich betroffen.

Ein typischer Mittelstandskredit würde sich nach Schätzungen um 0,4 Prozentpunkte im Zins verteuern. Zudem würden die rechnerisch möglichen Kreditvolumina um ein Viertel geringer. Insgesamt, so Schumann, stelle das eine Bedrohung des Wirtschaftswachstums dar, das nicht unwesentlich aus dem Mittelstand kommt.

Für kleine und mittlere Unternehmen sind die Bankkredite nach wie vor das Finanzierungsinstrument Nummer eins. Sie seien mit 30 Prozent  immer noch der wichtigste Finanzierungsbaustein des Mittelstandes, teilte Schumann mit.
Dabei hat sich die finanzielle Lage der KMU in den letzten anderthalb Jahrzehnten deutlich verbessert. Die Eigenkapitalquote sei nämlich von 3,2 Prozent  im Jahr 1995 auf 18,3 Prozent in 2010 gestiegen, wie sich aus der Veröffentlichung ,,Diagnose Mittelstand 2012" des Deutschen Sparkassen- und Giroverbandes ergibt. ,,Das sind die höchsten Werte, die jemals festgestellt wurden!", erklärte Schumann.
Als Grund für die positive Eigenkapitalentwicklung im Mittelstand haben die Sparkassen eine verbesserte Innenfinanzierung ausgemacht. Abschreibungen und Eigenfinanzierung seien gewachsen. Auch habe die Leasingfinanzierung geholfen.

Wenn die klassische Kreditfinanzierung von den mittelständischen Firmen bevorzugt werde, dann hänge das, so Schumann weiter, auch an der traditionellen Hausbankverbindung, etwa zu den Sparkassen. ,,Diese kennen die Unternehmen und die Unternehmer, mit denen sie es zu tun haben!" Meist habe sich in jahrzehntelanger Geschäftsbeziehung ein Vertrauensverhältnis entwickelt, das auch in schwieriger Zeit Bestand habe.
Während der letzten Krise habe das Verhältnis Sparkassen Mittelstand ein Mal mehr seine Bewährungsprobe bestanden. Angesichts des schwierigen gesamtwirtschaftlichen Umfelds hätten Sparkassen und Volksbanken sogar manchen Kunden, der bisher bei den Großbanken war, hinzu gewinnen können.

 Diagramm als PDF zum Download

 
Sparkassen-Finanzgruppe stützt die heimische Region

Saarbrücken, 20. Dezember 2011

"Wir kommen aus der Region, und wir engagieren uns für die Region!". Mit diesen Worten begründete der Präsident des Sparkassenverbandes Saar, Franz Josef Schumann,  vor Journalisten das finanziell beachtliche Engagement der Sparkassen-Finanzgruppe für soziale, kulturelle und gesellschaftliche Zwecke an der Saar. Hinzu komme jedoch auch der Einsatz zur Entwicklung  der regionalen Wirtschaft und der Wissenschaft.

Schumann verwies darauf, dass vielfache Aktivitäten im Lande nur dadurch möglich würden, dass sie von der Sparkassen-Finanzgruppe gefördert werden. Den größten Teil der Förderung erhält nach den Worten des Verbandspräsidenten die Kultur mit 2,2 Millionen Euro, gefolgt von dem Bereich Soziales (1,4 Millionen Euro) und dem Sport (1,1 Millionen Euro). Für Wirtschafts- und Wissenschaftsförderung werden 400000 Euro verausgabt. Auf sonstige Aktivitäten entfällt eine runde Million Euro. Die Förder-Beträge summieren sich auf über 6,1 Millionen Euro.

Grundlage des gesellschaftlichen Engagements der Sparkassen ist die starke Stellung der Saar-Sparkassen im Kreditwesen des Saarlandes. In fast allen Geschäftsbereichen nehmen die Sparkassen und die ihnen nahestehenden Einrichtungen, wie SAARLAND Versicherungen, SaarLB und Landesbausparkasse, am regionalen Markt den ersten Platz ein.

Auch als Beschäftigungsfaktor ist der Sparkassen-Finanzsektor zu beachten: In ihm sind nämlich an die 5000 Menschen an der Saar beschäftigt, von denen der Fiskus mit einem Lohnsteueraufkommen in Höhe von 40,6 Millionen Euro profitiert. Hinzu kommen 10,2 Millionen Euro an Körperschaftssteuer sowie 14,4 Millionen Euro an Gewerbesteuer.

Die Saar-Wirtschaft profitiert auch von Aufträgen der Sparkassen-Finanzgruppe. Jährlich werden nach Angaben von Schumann über 30 Millionen Euro investiert, die vornehmlich an der Saar verausgabt werden.

 
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